Rudolf Storm – ascent AG

Frauen in Finanzdingen weiterhin im Rückstand – mit unseren ascent AG-Beratern auch bei geringem Gehalt die finanzielle Lage verbessern

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Ungeachtet aller Bemühungen um Gleichberechtigung und den Schutz vor Diskriminierung sind Frauen in finanziellen Angelegenheiten nach wie vor oft im Nachteil. Das belegt auch eine im März veröffentlichte Umfrage des Bundesverbands deutscher Banken. Die Ergebnisse der „Female Finance-Studie 2026“ zeigen, dass die weiblichen Befragten sich finanziell in mehrfacher Hinsicht schlechter aufgestellt sehen: Sie haben weniger Geld zur freien Verfügung, bilden weniger Rücklagen und investieren seltener in Wertpapiere als Männer. Auch fürs Alter fühlen sie sich schlechter abgesichert. Wie genau die Nachteile aussehen und wie sich Schwachpunkten beispielsweise beim Gehalt entgegenwirken lässt, wollen wir von der ascent AG im Folgenden einmal etwas näher betrachten.

Wo die Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen liegen

Schon bei der Einschätzung der persönlichen finanziellen Situation zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen den Geschlechtern. 34 Prozent der Frauen stufen ihre aktuelle wirtschaftliche Lage als nicht so gut beziehungsweise schlecht ein, gegenüber 28 Prozent bei den Männern. Als gut beurteilten sie 59 Prozent, als sehr gut 7 Prozent der weiblichen Befragten, im Vergleich zu 63 beziehungsweise 9 Prozent der männlichen Teilnehmer.

Dass diese Eigeneinschätzung auf konkreten Tatsachen beruht, zeigt sich bei der Frage nach dem monatlichen Betrag, über den sie frei verfügen können. Dieser lag bei Frauen mit durchschnittlich 1.300 Euro im Monat um 300 Euro unter den frei verfügbaren Mitteln der Männer (Ø 1.600 Euro).

Diese schlechtere finanzielle Ausgangslage spiegelt sich auch im Sparverhalten wider: Während es 53 Prozent der Frauen gelingt, regelmäßig zu sparen, sind es bei den Männern 57 Prozent. Gleichzeitig gaben 16 Prozent der Frauen an, gar nichts sparen zu können, gegenüber 15 Prozent der Männer. Eine besonders große Diskrepanz zeigte sich bei den Sparsummen: Mehr als 200 Euro monatlich zurückzulegen schafften lediglich 32 Prozent der Frauen, während dieser Anteil bei Männern 44 Prozent betrug.

Und auch beim Thema Geldanlage hinken die Frauen hinterher: Mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmerinnen (53 Prozent) gab an, noch nie Aktien, Fonds oder andere Wertpapiere besessen zu haben. Bei den Männern lag dieser Anteil bei lediglich 36 Prozent. Zwar ist die Quote der Wertpapier-Investorinnen von 25 Prozent im Vorjahr auf nunmehr 31 Prozent gestiegen, dennoch bleiben Männer mit 47 Prozent deutlich stärker am Finanzmarkt engagiert. Als zentralen Grund für die Zurückhaltung bei Aktien und Co. wurde von Frauen (30 Prozent) dabei etwas häufiger fehlendes Wissen genannt als von den Männern (23 Prozent).

Frauen erwarten schlechtere Absicherung im Alter

Auch beim Blick auf die finanzielle Situation im Alter zeigen sich erhebliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während 46 Prozent der Frauen davon ausgehen, im Ruhestand mit finanziellen Einschränkungen leben zu müssen, sind es bei den Männern lediglich 35 Prozent. Hintergrund der schlechten finanziellen Absicherung fürs Alter sind bei den befragten Frauen häufig ein niedrigeres oder gar kein Einkommen und eine Teilzeit- oder keine Beschäftigung.

Mit einem starken Partner den Nachteilen entgegenwirken

Auch die Erfahrungen im Zuge unserer Beratung bei der ascent AG zeigen immer wieder, dass die geringeren Einkünfte beispielsweise aufgrund kürzerer Lebensarbeitszeiten oder Teilzeitbeschäftigungen für Frauen ein zentrales Problem bei der Altersvorsorge darstellen. Doch auch von diesen schlechteren Voraussetzungen sollten sich Vorsorgewillige nicht abschrecken lassen. Denn unabhängig vom Gehalt lassen sich in der Regel immer Wege finden, die finanzielle Situation im Alter zu verbessern, und sei es auch nur mit kleinen Beträgen, die möglichst frühzeitig für den Ruhestand angespart werden.

Unser ascent AG-Geschäftspartner Rudolf Storm berät Sie gerne dazu, wie Sie Ihre finanzielle Absicherung im Alter verbessern können. Hier können Sie Rudolf Storm eine Terminanfrage senden.